Whisky-Wissen
Whisky Collins: Das Rezept für den spritzigen Longdrink-Klassiker
Der Whisky Collins wird oft übersehen, weil sein Gin-Cousin Tom Collins deutlich bekannter ist. Dabei funktioniert das gleiche Prinzip – Säure, Süße und Sprudel – mit Whisky mindestens genauso gut, nur mit einer wärmeren, malzigeren Grundnote.
Das klassische Rezept
- 5 cl Whisky
- 2,5 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 1,5 cl Zuckersirup
- Sodawasser zum Auffüllen
- Garnitur: Zitronenscheibe, Cocktailkirsche
Whisky, Zitronensaft und Sirup mit Eis kurz schütteln, in ein hohes Glas mit frischem Eis abseihen und mit Sodawasser auffüllen. Kurz umrühren, mit Zitronenscheibe und Kirsche garnieren.
Warum er spritziger wirkt als ein Whisky Sour
Der Whisky Collins ist im Kern ein Whisky Sour, der mit Soda verlängert wird – dieselbe Säure-Süße-Balance, aber deutlich leichter und erfrischender durch die Kohlensäure und das größere Glasvolumen. Wer einen Whisky Sour mag, aber an heißen Tagen etwas Leichteres sucht, findet hier die naheliegende Alternative.
Die richtige Whisky-Wahl
Wie beim Whisky Sour gilt: keine teuren, komplexen Single Malts verschwenden. Ein runder, nicht zu rauchiger Blend funktioniert am besten. Monkey Shoulder mit seiner malzig-süßen Art oder Grant’s als klassischer, zugänglicher Blend eignen sich hervorragend.
Der häufigste Fehler
Zu wenig Eis im Glas beim Auffüllen mit Soda. Der Whisky Collins soll bis zum letzten Schluck kalt und spritzig bleiben – mit zu wenig Eis wird er schnell lauwarm und verliert seine Frische deutlich schneller, als man denkt.
Verwandte Drinks
Wer den Grundgedanken mag, aber eine intensivere, cremigere Variante sucht, sollte den Whisky Sour probieren.