Die Highlands sind flächenmäßig die mit Abstand größte Whisky-Region Schottlands – und genau deshalb die vielfältigste. Zwischen der Westküste und den Bergen im Osten liegen Brennereien, die kaum unterschiedlicher sein könnten: An der Küste entstehen maritime, leicht rauchige Malts wie der Oban 14, im Landesinneren honigsüße Schmeichler wie der Dalwhinnie 15 aus einer der höchstgelegenen Destillerien des Landes.

Einen einheitlichen „Highland-Stil" gibt es darum nicht – eher eine gemeinsame Grundhaltung: kräftiger und körperreicher als die Lowlands, aber selten so kompromisslos wie Islay. Für mich ist die Region das perfekte Erkundungsgebiet, wenn man die Speyside-Klassiker durchprobiert hat und wissen will, was Schottland sonst noch kann.

Karte Schottlands, hervorgehoben das Festland nördlich der gestrichelten Highland-Linie
Die Highland-Region liegt nördlich der Linie, die die Scotch Whisky Regulations zwischen Highland und Lowland ziehen (gestrichelt, vereinfacht). Rechtlich gehören auch die Inseln dazu; Speyside liegt darin und ist zusätzlich als eigene Region geschützt. Karte: eigene Darstellung, Geodaten Natural Earth (gemeinfrei)

8 Tastings aus den Highlands