Whisky-Wissen

Bobby Burns: Das Rezept für den Scotch-Cocktail zu Ehren des Nationaldichters

Benannt nach Robert Burns, dem Nationaldichter Schottlands, ist der Bobby Burns ein enger Verwandter des Rob Roy – nur mit einer zusätzlichen Zutat, die den Drink deutlich runder und würziger macht.

Das klassische Rezept

  • 5 cl Blended Scotch
  • 2 cl süßer Wermut (Rosso)
  • 1 Barlöffel Bénédictine (Kräuterlikör)
  • Optional: 1 Dash Angostura Bitter

Alle Zutaten mit Eis im Rührglas verrühren, bis das Glas kalt und leicht beschlagen ist. In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen. Mit einer Zitronenzeste garnieren.

Warum Bénédictine den entscheidenden Unterschied macht

Wo der Rob Roy nur aus Scotch, Wermut und Bitter besteht, bringt der zusätzliche Barlöffel Bénédictine eine warme, honigartige Kräuternote mit ins Spiel, die den Drink insgesamt weicher und vielschichtiger wirken lässt. Es ist eine kleine Zutat mit großer Wirkung – schon ein einzelner Barlöffel verändert den Charakter spürbar.

Die richtige Scotch-Wahl

Ein weicher, ausgewogener Blend funktioniert am besten, da er sich gut mit der Süße des Bénédictine verbindet. Famous Grouse oder Johnnie Walker sind naheliegende, zuverlässige Optionen.

Der häufigste Fehler

Bénédictine zu großzügig dosieren. Ein Barlöffel reicht völlig – wer stattdessen einen ganzen Schuss verwendet, bekommt schnell einen zu süßen, unbalancierten Drink, bei dem der Scotch untergeht statt ihn zu ergänzen.

Verwandte Drinks

Der Bobby Burns baut direkt auf dem Rob Roy auf – ein guter erster Schritt, bevor man sich an die Bénédictine-Variante wagt.