Whisky-Wissen
New York Sour: Das Rezept für den Whisky Sour mit Rotwein-Float
Der New York Sour ist im Grunde ein Whisky Sour mit einem einzigen, aber sehr wirkungsvollen Zusatz: einem dünnen Rotwein-Float obenauf. Das Ergebnis sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern verändert auch, wie der Drink schmeckt.
Das klassische Rezept
- 5 cl Bourbon oder Rye
- 2,5 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 2 cl Zuckersirup
- 1,5 cl trockener Rotwein (kräftig, tanninreich) zum Floaten
Bourbon, Zitronensaft und Sirup kräftig mit Eis schütteln, in ein Glas mit frischem Eis abseihen. Den Rotwein vorsichtig über einen umgedrehten Barlöffel auf die Oberfläche gießen, sodass er als dünne, dunkelrote Schicht auf dem hellen Sour schwimmt.
Warum der Float mehr als Deko ist
Der Rotwein-Float ist nicht nur optisch reizvoll – er bringt beim Trinken zusätzliche Tannine und eine leicht herbe Fruchtnote mit ein, die sich erst nach und nach mit der süß-sauren Basis vermischt. Jeder Schluck schmeckt dadurch am Anfang etwas anders als am Ende des Glases, was den New York Sour zu einem der wenigen Cocktails macht, die sich beim Trinken spürbar verändern.
Die richtige Whiskey-Wahl
Ein kräftigerer Bourbon oder Rye hält gut gegen den Rotwein stand. Wild Turkey mit seiner höheren Fassstärke bleibt auch unter dem Float noch klar erkennbar, Rittenhouse Rye sorgt für eine würzigere, trockenere Variante.
Der häufigste Fehler
Einen zu leichten, fruchtigen Rotwein verwenden. Der Float soll dem Drink Struktur und leichte Bitterkeit geben, keine zusätzliche Süße – ein kräftiger, tanninreicher Rotwein (etwa ein Malbec oder Syrah) funktioniert deutlich besser als ein leichter Sommerwein.
Verwandte Drinks
Die Basis für dieses Rezept ist der klassische Whisky Sour – ein guter Ausgangspunkt, bevor man sich an den Float wagt.