Whisky-Wissen

Whisky-Karamell-Sauce: Das Grundrezept für Desserts aller Art

Eine gute Karamellsauce ist schon für sich genommen unwiderstehlich – mit einem Schuss Whisky bekommt sie eine zusätzliche, leicht rauchig-warme Tiefe, die sie von jeder gekauften Version unterscheidet. Und das Beste: Sie ist in 15 Minuten fertig und hält sich im Kühlschrank problemlos zwei Wochen.

Die Zutaten

  • 200 g Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 120 ml Sahne (Zimmertemperatur)
  • 50 g Butter
  • 3 EL Whisky
  • Eine Prise Salz

Die Zubereitung

Zucker und Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, ohne umzurühren – nur gelegentlich den Topf schwenken, bis eine gleichmäßige, bernsteinfarbene Karamellmasse entsteht. Vom Herd nehmen und vorsichtig die Sahne einrühren – Achtung, es sprudelt stark auf. Butter und Salz einrühren, bis alles glatt ist, dann den Whisky unterrühren. Kurz abkühlen lassen, die Sauce dickt beim Erkalten spürbar nach.

Warum Sahne auf Zimmertemperatur wichtig ist

Kalte Sahne, die direkt aus dem Kühlschrank in heißen Karamell gerührt wird, kann den Zucker schockartig wieder fest werden lassen, sodass Klumpen entstehen. Sahne vorher kurz auf Zimmertemperatur bringen oder leicht anwärmen – das macht den entscheidenden Unterschied zwischen einer glatten und einer klumpigen Sauce.

Die richtige Whisky-Wahl

Ein Whisky mit natürlicher Karamell- und Vanillenote verstärkt den Grundcharakter der Sauce zusätzlich. Ein Bourbon wie Buffalo Trace passt hier hervorragend, aber auch ein weicher Speyside-Scotch funktioniert gut – wichtig ist vor allem, dass der Whisky nicht zu rauchig ist, sonst kollidiert er mit der Süße.

Der häufigste Fehler

Den Whisky zu früh, direkt in den heißen Zucker geben. Dabei verkocht ein Großteil des Aromas sofort, und man riecht am Ende mehr Alkoholdampf als Geschmack im fertigen Produkt. Der Whisky gehört erst ganz zum Schluss dazu, wenn die Sauce bereits von der Herdplatte genommen wurde und etwas abgekühlt ist.

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