Whisky-Wissen

Kentucky Mule: Das Rezept für die Bourbon-Variante des Moscow Mule

Der Moscow Mule hat in den vergangenen Jahren ein enormes Comeback erlebt – kaum verwunderlich, dass irgendwann jemand auf die Idee kam, den Vodka gegen Bourbon zu tauschen. Das Ergebnis, der Kentucky Mule, ist würziger, wärmer und für Whisky-Fans die deutlich spannendere Wahl.

Das klassische Rezept

  • 5 cl Bourbon
  • 1,5 cl frisch gepresster Limettensaft
  • 10 cl Ginger Beer (kein Ginger Ale – deutlich schärfer und weniger süß)
  • Eiswürfel
  • Garnitur: Limettenscheibe, Minzzweig

Ein Kupferbecher oder hohes Glas mit Eiswürfeln füllen, Bourbon und Limettensaft dazugeben, mit Ginger Beer auffüllen und kurz umrühren. Mit Limette und Minze garnieren.

Ginger Beer statt Ginger Ale

Der Unterschied ist entscheidend: Ginger Beer wird traditionell fermentiert und ist deutlich schärfer, weniger süß und weniger kohlensäurehaltig als das industriell hergestellte Ginger Ale. Wer den Kentucky Mule mit Ginger Ale mixt, bekommt einen spürbar süßeren, flacheren Drink – für die charakteristische Schärfe des Originals braucht es echtes Ginger Beer.

Die richtige Whiskey-Wahl

Ein Bourbon mit etwas Kraft und Würze hält gegen die Schärfe des Ginger Beer gut stand. Four Roses mit seiner fruchtigen Komplexität funktioniert hervorragend, Wild Turkey mit seiner höheren Fassstärke bringt noch mehr Rückgrat mit.

Der häufigste Fehler

Den Kentucky Mule zu warm servieren. Der namensgebende Kupferbecher ist kein reines Design-Element – Kupfer leitet Kälte besonders effizient und hält den Drink länger eiskalt. Ohne Kupferbecher lohnt es sich, das Glas vorher gut zu kühlen.

Verwandte Drinks

Wer die Kombination mit Ginger Beer mag, sollte auch den Irish Mule mit Irish Whiskey probieren.