Whisky-Wissen
Whisky-Senf-Sauce: Das Rezept für den vielseitigen Dip und die Steak-Begleitung
Wo die Whisky-Pfeffersauce kräftig und scharf daherkommt, ist die Whisky-Senf-Sauce ihr milderer, vielseitigerer Cousin – schnell gemacht, weniger aufwendig und nicht nur zum Steak, sondern auch als Dip für so ziemlich alles vom Kartoffelspalt bis zum Käsebrett geeignet.
Die Zutaten
- 2 EL grober Senf (Dijon oder körniger Senf)
- 150 ml Sahne
- 3 EL Whisky
- 1 TL Honig
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Die Zubereitung
In einer Pfanne den Whisky bei mittlerer Hitze auf etwa die Hälfte einkochen lassen, um den scharfen Alkoholgeruch zu mildern. Sahne dazugeben und leicht köcheln lassen, bis die Sauce beginnt anzudicken. Senf und Honig einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf noch 2–3 Minuten weiter köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Warum diese Sauce so vielseitig ist
Anders als die intensivere Pfeffersauce ist die Whisky-Senf-Sauce mild genug, um nicht nur zu Rind, sondern auch zu Schweinefilet, gebratenem Hähnchen oder sogar als kalter Dip zu passen, wenn sie abgekühlt und leicht angedickt serviert wird. Wer sie dickflüssiger möchte, lässt sie einfach länger einkochen oder rührt einen zusätzlichen Teelöffel Senf ein.
Die richtige Whisky-Wahl
Ein milder, honigsüßer Blend passt hier besser als ein intensiver, rauchiger Whisky – die Sauce soll rund und ausgewogen bleiben. Dewar’s oder Grant’s eignen sich hervorragend, ohne die Senfnote zu überdecken.
Der häufigste Fehler
Den Whisky nicht ausreichend einkochen, bevor die Sahne dazukommt. Bleibt zu viel roher Alkohol in der Sauce, schmeckt sie scharf und unausgewogen statt rund – ein bis zwei Minuten reines Einkochen des Whiskys machen hier den entscheidenden Unterschied.
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Wer eine würzigere, kräftigere Variante sucht, sollte die Whisky-Pfeffersauce probieren.