Whisky-Wissen

Gold Rush: Das Rezept für den Bourbon-Honig-Cocktail

Der Gold Rush entstand Ende der 1990er-Jahre in New York als Bourbon-Variante des Gin-Klassikers Bee’s Knees – und hat sich seitdem zu einem eigenständigen Klassiker entwickelt, der oft gar nicht mehr als Abwandlung wahrgenommen wird.

Das klassische Rezept

  • 6 cl Bourbon
  • 2,5 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 cl Honigsirup (Honig mit warmem Wasser im Verhältnis 3:1 verrührt)

Alle Zutaten kräftig mit Eis schütteln, bis der Shaker außen stark beschlägt – Honigsirup braucht etwas mehr Schüttelzeit, um sich vollständig zu integrieren. In ein Glas mit einem großen Eiswürfel abseihen.

Warum Honig statt Zuckersirup

Honig bringt eine ganz andere, blumigere und komplexere Süße mit als klassischer Zuckersirup – dazu eine leicht dickflüssigere Textur, die dem Drink mehr Körper verleiht. Diese Kombination aus floraler Süße und Bourbon-Vanille macht den Gold Rush deutlich runder und wärmer als einen klassischen Whisky Sour.

Die richtige Bourbon-Wahl

Ein weicher, süßer Wheated Bourbon passt besonders gut zum Honig, weil beide in eine ähnliche Richtung ziehen. Maker’s Mark ist hier fast die Idealbesetzung, Woodford Reserve bringt zusätzlich etwas mehr Fruchtnote mit ein.

Der häufigste Fehler

Reinen, unverdünnten Honig statt Honigsirup verwenden. Roher Honig löst sich in kaltem Zitronensaft nur schwer auf und setzt sich am Glasboden ab, statt sich gleichmäßig zu verteilen. Mit warmem Wasser verdünnt (etwa drei Teile Honig auf einen Teil Wasser) lässt er sich dagegen problemlos einarbeiten.

Verwandte Drinks

Wer Honig im Whisky-Cocktail mag, sollte auch den rauchigeren Penicillin probieren.