Whisky-Wissen
Whisky-Ginger Ale (Presbyterian): Das Rezept für den trockenen Longdrink
Wer Whisky-Cola zu süß findet, aber puren Highball zu schlicht, landet fast zwangsläufig beim Presbyterian – einer Kombination aus Ginger Ale und einem Schuss Soda, die spürbar trockener und erfrischender ausfällt.
Das klassische Rezept
- 5 cl Whisky
- 8 cl Ginger Ale
- 4 cl Sodawasser
- Eiswürfel
- Garnitur: Zitronenzeste
Ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen, Whisky darübergießen, dann Ginger Ale und Soda vorsichtig nachfüllen, um die Kohlensäure zu erhalten. Kurz umrühren, mit einer Zitronenzeste garnieren.
Warum die Kombination aus zwei Sprudeln funktioniert
Ginger Ale allein kann schnell zu süß und aufdringlich scharf wirken, reines Soda dagegen zu neutral. Die Mischung aus beidem verdünnt den Whisky angenehm, ohne ihn komplett zu übertönen – der Ingwer bleibt präsent, wird aber durch das Soda etwas gezähmt und leichter trinkbar.
Die richtige Whisky-Wahl
Ein würziger, kräftigerer Blend hält gegen den Ingwer gut stand. Dewar’s mit seiner runden, leicht honigsüßen Art funktioniert hervorragend, wer es rauchiger mag, kann auch Teacher’s probieren – die Rauchnote und der Ingwer ergänzen sich überraschend gut.
Der häufigste Fehler
Zu viel Ginger Ale und zu wenig Soda verwenden. Dann kippt der Drink schnell in Richtung süßer Erfrischungsgetränk mit Alkohol, statt die angestrebte trockene Balance zu halten. Wer es noch trockener mag, kann das Verhältnis sogar zugunsten des Sodas verschieben.
Verwandte Drinks
Für die klassische, japanisch geprägte Variante mit reinem Soda lohnt sich der Highball.